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Übersäuerung als Krankheitsurache

 

Eine Zivilisationskrankheit, die für viele chronische Krankheiten verantwortlich sein kann, ist die Übersäuerung oder latente Azidose, mit vielen möglichen Folgeerscheinungen. Wichtig ist vor allem die Ernährung.

 

Im menschlichen Körper gibt es Bereiche, die sauer und Bereiche, die basisch sein müssen. So sollte der Dickdarm sauer, das Blut oder der Dünndarm basisch sein. Dieses Verhältnis von Säuren und Basen im Körper sollte konstant sein.

 

Richtiges Verhältnis wichtig

Apothekerin Susanne Matschnigg aus Althofen: „Alle Vorgänge in unserem Körper laufen nur dann richtig ab, wenn ein richtiger pH-Wert gegeben ist. Im Blut soll er bei 7,4 liegen. Jeden Tag gelangen zum Beispiel über die Nahrung, Umweltgifte oder Stress, Substanzen in den Körper, die ihn sauer machen. Ist er ausreichend mit basischen Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium versorgt, können überschüssige Säuren abgebaut werden.“

 

Werden die Säuren nicht abgebaut, übersäuert der Körper. Dies trifft heute auf den Großteil der Menschen zu. Diese Übersäuerung kann Ursache für viele Krankheiten sein.

 

Knochenabbau als mögliche Folge

Matschnigg: „Es kann die Entstehung von Osteoporose fördern. Durch fehlende Mineralstoffe im Knochen wird dieser brüchig. Weiters kann das Bindegewebe in Mitleidenschaft gezogen werden. Folgen wären Durchblutungsstörungen, Cellulitis und Abbau von Knorpelgewebe.“

Unspezifische Folgen seien Allergien, Haarausfall, Verstopfung, unreine Haut. Um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, sollte man laut Matschnigg nicht rauchen, regelmäßig Sport treiben, zwei Liter pro Tag trinken, unter anderem auch basische Kräutertees. Dazu gehören laut der Apothekerin Brennnessel, Birke, Zinnkraut oder Schachtelhalm. Dazu werden die Kräuter mit kochendem Wasser übergossen und fünf Minuten ziehen lassen.

 

Basenbäder: entschlacken durch die Haut

Matschnigg empfiehlt auch Basenbäder: „Das ist ein Basenpulver, das zum Baden geeignet ist. Dadurch werden Säuren und Schlacken über die Haut entsorgt, die Umgebung ist basisch. Der Körper wird dadurch gezwungen, Säuren auszuscheiden, um die Umgebung anzugleichen. Man soll mindestens eine halbe Stunde baden, bei einer Temperatur von 38 Grad.“

 

Die richtige Ernährung spielt eine wesentliche Rolle, wenn man seinen Körper nicht übersäuern will, so Matschnigg. Man sollte sich vor allem pflanzlich ernähren. Basische und neutrale Nahrungsmittel seien Gemüse, Obst, Milchprodukte, stilles Mineralwasser, Kräutertees, Fette und Öle. Säurehaltige Nahrungsmittel seien Fleisch, Wurst, Eier, Weißmehlprodukte und Süßigkeiten. Auch Kaffee, Alkohol, Cola und Limonaden wirken sauer.

 

Zitrone wirkt basisch

Säure neutralisierende Mineralstoffe kann man über Basenpulver zuführen, hier ist oft Zink und Selen enthalten, die die Wirkung unterstützen, sagt die Apothekerin. Man sollte darauf achten, dass Basenpulver frei von Lactose ist, es gebe auch schon natriumfreie Pulver.

 

Nicht alles, was sauer ist, macht auch sauer. Eine Zitrone ist zwar sauer, entfaltet im Körper aber eine basische Wirkung.